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GRIPPE: Mit den kühleren Tagen häufen sich wieder grippale Infekte

Bericht vom 25. September 2013 - 17:00

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sterben allein in Deutschland jährlich ca. 10 000 Menschen an den Folgen der Virusgrippe. Meist handelt es sich dabei um ältere Personen oder  immungeschwächte Patienten. Grippe ist im übrigen nicht gleich Grippe: da Influenzaviren ständig ihre äußere Gestalt verändern, treten auch immer wieder neue Grippe-Varianten auf. So fand man gerade in China eine neue Kombination der bereits totgesagten Vogelgrippe H7N7 , an deren Folgen ein Mann verstarb. Fachleute gehen davon aus, daß es immer wieder neue Formen beispielsweise der Vogelgrippe und der Schweinegrippe geben wird, weil die Rekombinanten noch nicht ausgereizt sind. Wann das passieren wird  weiss aktuell dagegen niemand.

Symptome und Infektionswege

Die Influenza wird ausgelöst durch spezielle Grippeviren der Typen A, B und C, wobei nur der Typ A für Grippeepidemien verantwortlich zeichnet.

Grippeerreger werden häufig durch Tröpcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben, zum Beispiel durch Husten in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an den Kassen von Großmärkten. Die Inkubationszeit dauert bis zu 3 Tagen. Während dieser Zeit vermehren sich die Viren in den Schleimhautzellen und greifen das Immunsystem an. Als Symptome bei Infizierten zeigen sich plötzlicher Temperaturanstieg, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Schüttelfrost und immer wieder auch Kurzatmigkeit.

Ein Arztbesuch ist nun unbedingt zu empfehlen. Therapeutisch sinnvoll sind unabhängig davon Bettruhe, viel Flüssigkeitszufuhr , evtl. fiebersenkende Medikamente sowie mannigfache „sanfte“ Hausmittel aus der Kräuterkiste.

Grippeschutzimpfung verhindert schwere Verläufe

Wie kann ich mich wirksam gegen Grippeviren schützen? Natürlich sollte man grosse Menschenansammlungen meiden, eher mal ein Stück Wegs in der frischen Luft zu Fuss gehen.  Für Berufsgruppen, die zwangsläufig in engem Kontakt zu andern Menschen stehen, bietet die Grippeschutzimpfung vielleicht nicht immer Schutz vor jedem kleinen Infekt -  sie verhindert aber ganz sicher schwere Verläufe.

In unserer citypraxis legen wir insbesondere bei älteren und chronisch kranken Menschen neben der Impfung gegen Pneumokokken auch Wert auf einen sicheren Grippe-Impfschutz !

Reiseimpfung

Bericht vom 2. Juni 2013 - 22:46

Durch verunreinigtes Trinkwasser/Nahrungsmittel werden in den Tropen häufig Erkrankungen ausgelöst, die in Leber und/oder Darm Entzündungen mit einer Gelbsucht, Durchfällen und massiver Schwächung des Organismus zur Folge haben.
Für Reisen in alle tropischen Länder sind zum Schutz vor Hepatitis A zwei Impfungen im Abstand von 2-12 Monaten empfehlenswert.
Zum Schutz vor Typhus genügt eine einzelne Impfung. Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie Polio und Hepatitis B sind immer noch vermeidbare Erkrankungen, gegen die sich jedes Mitglied eines gut organisierten Gesundheitswesens durch Basisimpfungen schützen sollte.
Je nach Art, Ziel und Dauer der Reise können weitere Immunisierungen z.B. gegen Gelbfieber, Tollwut, Cholera, Meningitis , jap. Encephalitis o.ä. sinnvoll sein.
Das Ärzte-Team der  citypraxis  ist bei allen Fragen zur Reisemedizin Ihr kompetent weitergebildeter Partner.

Wer sollte sich gegen Hepatitis B impfen lassen?

Bericht vom 2. Juni 2013 - 22:45

Hepatitis B-Viren verursachen häufig eine gefährliche, chronisch fortschreitende Leberentzündung. Die Viren, die bei chronisch infizierten Personen in praktisch allen Körperflüssigkeiten vorkommen, werden auf Reisen durch Blut-zu-Blut-Kontakte (z. B. Tätowierung oder Piercing mit unsterilen Instrumenten) oder durch Sexualverkehr übertragen. Intakte Präservative schützen vor sexueller Ansteckung. Beim Essen oder Trinken sind – wie auch bei HIV - keine Ansteckungen zu befürchten. In den Tropen ist wesentlich häufiger als in Mitteleuropa mit ansteckenden Virusträgern zu rechnen.Wer in den Ferien im tropischen Ausland besondere Risiken plant (z. B. sexuelle Kontakte, Tätowierung, Piercing, Akupunktur), sollte sich auf jeden Fall impfen lassen. Auch bei allen Auslands-Aufenthalten von mehr als zwei Monaten ist die Impfung nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen ratsam.

Jugendliche sollten grundsätzlich spätestens ab dem Alter von 11 Jahren im Hinblick auf anstehende vermehrte sexuelle Aktivität gegen Hepatitis B immunisiert werden.

Infektionen durch Pneumokokken wieder auf dem Vormarsch!

Bericht vom 2. Juni 2013 - 22:32

Pneumokokken sind Bakterien, die Erkrankungen wie Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder Mittelohrentzündung auslösen können.
Für Menschen mit Problemen in der Immunabwehr kann das tödlich sein.
Deshalb ist die (von den gesetzlichen Kassen empfohlene und bezahlte)

IMPFUNG gegen Pneumokkokken sinnvoll bei

  • Allen Personen nach dem 60.Lebensjahr
  • Kindern (ab 2.Lebensjahr) und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen.
  • Menschen mit dauernder Lungenbelastung, wobei Meidung der Giftstoffe (Raucher!) immer sinnvoller ist.

In der Regel ist eine einmalige Injektion ausreichend. In Rücksprache mit dem Impfarzt kann nach 5 Jahren eine Auffrisch-Injektion mit dem gut verträglichen Impfstoff nötig sein.

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