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Reiseimpfung

Durch verunreinigtes Trinkwasser/Nahrungsmittel werden in den Tropen häufig Erkrankungen ausgelöst, die in Leber und/oder Darm Entzündungen mit einer Gelbsucht, Durchfällen und massiver Schwächung des Organismus zur Folge haben.
Für Reisen in alle tropischen Länder sind zum Schutz vor Hepatitis A zwei Impfungen im Abstand von 2-12 Monaten empfehlenswert.
Zum Schutz vor Typhus genügt eine einzelne Impfung. Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie Polio und Hepatitis B sind immer noch vermeidbare Erkrankungen, gegen die sich jedes Mitglied eines gut organisierten Gesundheitswesens durch Basisimpfungen schützen sollte.
Je nach Art, Ziel und Dauer der Reise können weitere Immunisierungen z.B. gegen Gelbfieber, Tollwut, Cholera, Meningitis , jap. Encephalitis o.ä. sinnvoll sein.
Das Ärzte-Team der  citypraxis  ist bei allen Fragen zur Reisemedizin Ihr kompetent weitergebildeter Partner.

Wer sollte sich gegen Hepatitis B impfen lassen?

Hepatitis B-Viren verursachen häufig eine gefährliche, chronisch fortschreitende Leberentzündung. Die Viren, die bei chronisch infizierten Personen in praktisch allen Körperflüssigkeiten vorkommen, werden auf Reisen durch Blut-zu-Blut-Kontakte (z. B. Tätowierung oder Piercing mit unsterilen Instrumenten) oder durch Sexualverkehr übertragen. Intakte Präservative schützen vor sexueller Ansteckung. Beim Essen oder Trinken sind – wie auch bei HIV - keine Ansteckungen zu befürchten. In den Tropen ist wesentlich häufiger als in Mitteleuropa mit ansteckenden Virusträgern zu rechnen.Wer in den Ferien im tropischen Ausland besondere Risiken plant (z. B. sexuelle Kontakte, Tätowierung, Piercing, Akupunktur), sollte sich auf jeden Fall impfen lassen. Auch bei allen Auslands-Aufenthalten von mehr als zwei Monaten ist die Impfung nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen ratsam.

Jugendliche sollten grundsätzlich spätestens ab dem Alter von 11 Jahren im Hinblick auf anstehende vermehrte sexuelle Aktivität gegen Hepatitis B immunisiert werden.

Infektionen durch Pneumokokken wieder auf dem Vormarsch!

Pneumokokken sind Bakterien, die Erkrankungen wie Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder Mittelohrentzündung auslösen können.
Für Menschen mit Problemen in der Immunabwehr kann das tödlich sein.
Deshalb ist die (von den gesetzlichen Kassen empfohlene und bezahlte)

IMPFUNG gegen Pneumokkokken sinnvoll bei

  • Allen Personen nach dem 60.Lebensjahr
  • Kindern (ab 2.Lebensjahr) und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen.
  • Menschen mit dauernder Lungenbelastung, wobei Meidung der Giftstoffe (Raucher!) immer sinnvoller ist.

In der Regel ist eine einmalige Injektion ausreichend. In Rücksprache mit dem Impfarzt kann nach 5 Jahren eine Auffrisch-Injektion mit dem gut verträglichen Impfstoff nötig sein.

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