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Reiseimpfung

Für Reisen in alle tropischen Länder sind drei Impfungen empfehlenswert zum Schutz vor: Hepatitis A. Durch verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel werden in den Tropen häufig Viren übertragen, die in der Leber eine Entzündung auslösen und eine Gelbsucht verursachen. Wundstarrkrampf (Tetanus) und Diphtherie. Wer in die Tropen reist, sollte alle zehn Jahre seinen Impfschutz gegen Starrkrampf und Diphtherie mit einer einzigen Spritze auffrischen lassen.

01.01.2007, Dr. Schiwago

Wer soll sich gegen Hepatitis B impfen lassen?

Hepatitis B-Viren verursachen meist nur eine vorübergehende, gelegentlich aber auch eine sehr gefährliche, chronisch fortschreitende Leberentzündung. Die Viren, die bei chronisch infizierten Personen in praktisch allen Körperflüssigkeiten vorkommen, werden auf Reisen durch Blut-zu-Blut-Kontakte (z. B. Tätowierung oder Piercing mit unsterilen Instrumenten) oder durch Sexualverkehr übertragen. Präservative schützen vor sexueller Ansteckung. Beim Essen oder Trinken sind keine Ansteckungen zu befürchten. In den Tropen ist wesentlich häufiger als in der Schweiz mit ansteckenden Virusträgern zu rechnen. Wer in den Ferien besondere Risiken auf sich nehmen will (z. B. sexuelle Kontakte, Tätowierung, Piercing, Akupunktur), sollte sich impfen lassen. Auch bei Aufenthalten von mehr als zwei Monaten ist die Impfung bei Kindern und Erwachsenen ratsam. Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren, die noch nicht gegen Hepatitis B geimpft wurden, sollten dies vor einer Tropenreise nachholen.

08.04.2004, Dr. Kunz

Diagnostik für den alternden Mann

Früherkennung und Vorsorge sind beim Mann > 45 als jährliche Basics die Grundlage für sinnvolle Altersmedizin.Dabei sind - neben allgemeinen Blut- und Stoffwechselparametern-nur wenige Hormonwerte aussagekräftig und hilfreich für die individuell anzupassende Therapie:Gesamt-Testosteron und Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG).Hieraus läßt sich das freie Testosteron berechnen, das bei Werten unterhalb der Norm und entsprechenden Beschwerden ersetzt werden sollte. Nicht sinnvoll ist die Hormon-Ersatz-Therapie bei Patienten mit Prostata-Karzinom (deshalb hier vorher und alle 3 Monate gezielte Kontrollen!), bei Vergrößeung und Verhärtung der männlichen Brust sowie beim sg. Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer im Schlaf mit Sauerstoffdefizit:bei Verdacht vorher abklären!). Laut Prof.Wirth (Dresden)ist bei 30% der 50-jährigen und 45% der 80-jährigen Männer ein latentes Prostatakarzinom zu erwarten. Bei Verdacht auf eine Störung der Nebennieren sollte noch DHEA(-S)bestimmt werden.Evtl. kann hier dann rechtzeitig einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko vorgebeugt werden.

01.01.2007, Dr.Leinmüller

Arthrose – ist die Abnutzung der Gelenke mit fortschreitendem Alter zwingend?

Gegen Schmerz und ‚Abnutzung’ der Gelenke kann Jeder selbst etwas tun: Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse reduzieren die Übersäuerung in der Gelenkflüssigkeit. Vermeidung von Übergewicht und Erhalt der Dehnungsfunktion in der Gelenkkapsel sowie Stabilisierung der Muskelmanschetten durch Training fördern den Knorpelaufbau.Hier kann die gezielte Supplementierung mit Kollagenen,Vitamin B6,B12 und Folsäure zusätzlich von Vorteil sein. Sollte es doch schon einmal zur Abnutzung und Entzündung gekommen sein, dann kann der naturheilkundlich ausgerichtete Arzt durch Akupunktur und lokale Injektion von Homöopathika und Procain/Lidocain die Schmerzen lindern. Thymus-Peptide und orthomolekulare Nahrungsergänzung mindern die Entzündung im Gelenk. Gezielte Krankengymnastik und medizinische Trainingstherapie wollen eine Ausgangssituation schaffen, die wiederum der Eigeninitiative (s.o.) zu ihrem angemessenen Stellenwert verhilft.

01.02.2007, citypraxis (summary)

Guten Gewissens alt werden – die „Gesundheitsphilosphie“

Unisono wird weltweit der „Generation 2000 plus“ eine durchschnittliche Lebenserwartung 100 Jahren vorausgesagt. Um auch den heute schon „mittelalterlichen“ Menschen am medizinischen Fortschritt angemessen teilhaben zu lassen sind Ausschluss und ggfs. Beseitigung von bösartigen oder sonst wie limitierenden Wachstumstendenzen im Körper zwingende Voraussetzung, bevor zell-stabilisierende Maßnahmen greifen können. Der ganzheitliche jährliche Check-up dient dem Ausschluss solcher Risikofaktoren und ermöglicht dem aufgeklärten Patienten die autonome Gesundheitsstrategie mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung, Schaffung innerer Harmonie sowie Ersatz von Vitalstoffen, die in der täglichen Nahrung nicht mehr ausreichend enthalten sind. Das Team der citypraxis ist neben umfassender Präsenz bei akuten Anlässen auch Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen der Vor- und Nachsorge. Werden Sie möglichst gesund alt und vereinbaren Sie einfach einen Termin.

28.01.2007, citypraxis (summary)

 
 
 
 
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